Frankreichs Präsident besucht das Waldbrandgebiet im Westen des Landes. Dabei spricht er Einsatzkräften und der Bevölkerung Mut zu: »Wir werden diesen Kampf gewinnen.«
1 Kommentare
© Kenzo Tribouillard/AFP/Getty Images
Der französische Präsident Emmanuel Macron hat bei einem Besuch im Waldbrandgebiet an das Durchhaltevermögen der Einsatzkräfte appelliert. Sie dürften bei der Bekämpfung des riesigen Waldbrands nicht den Mut verlieren und müssten stark bleiben, sagte Macron in Bordeaux im Südwesten Frankreichs, wo er das Einsatzzentrum der Feuerwehr besuchte.
»Die kommenden Wochen werden hart«, räumte der Staatschef ein und rief zum Zusammenhalt auf. »Gemeinsam werden wir diesen Kampf gewinnen.« Angesichts wachsender Kritik an der Regierung und den Behörden sagte Macron, man ziehe keine Bilanz mitten im Kampf.
Landesweit 116.000 Hektar durch Brände verwüstet
In der Leitstelle ließ sich der Präsident erläutern, weshalb das seit vergangener Woche wütende Feuer so unberechenbar ist. Zeitweise hatte es sich in einen sich selbst anfachenden Feuersturm verwandelt und dabei Hunderttausende Menschen zur Flucht aus ihren Häusern gezwungen.
Durch den Brand zwischen Bordeaux und der Atlantikküste wurde bislang eine Fläche von mindestens 42.000 Hektar verwüstet. Landesweit sind in diesem Jahr bislang bereits 116.000 Hektar abgebrannt. In Zukunft müsse der Wald anders wieder aufgeforstet werden, sagte Macron in Bordeaux. Pflanzen und Bewirtschaftung müssten besser an die Herausforderungen des Klimawandels angepasst werden.
