Ein CDU-Kommunalpolitiker
aus Sachsen-Anhalt hat der AfD 10.000 Euro gespendet. Bernd
Prange ist aktuell Bürgermeister der Gemeinde Altmärkische Höhe und sitzt seit 2004 für die CDU im Kreistag
Stendal. Er habe das Geld der AfD gespendet, weil seine eigene Partei ihm zu links geworden
sei. Er hoffe bei der Landtagswahl im September auf eine
absolute Mehrheit der AfD, damit die CDU endlich ihre Abgrenzung zu ihr beende.
Die CDU Sachsen-Anhalt hat den Vorgang als »sehr schwerwiegend« bezeichnet und Prange mit Konsequenzen gedroht. Sogar ein Parteiausschluss scheint möglich. CDU-Ministerpräsident
und Spitzenkandidat Sven Schulze bedauerte den Vorfall, will sich aber auf die
Themen im Wahlkampf konzentrieren. Was droht Prange jetzt? Und ist er innerhalb
der CDU ein Einzelfall, was die Zuneigung zur AfD angeht? Diese und weitere Fragen
beantwortet Tilman
Leicht, Volontär der ZEIT.
Der Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo ist der bisher tödlichste in
der Geschichte des Landes. Und er breitet sich gerade offenbar ungebremst aus. Die Vereinten Nationen melden, dass knapp die Hälfte der rund 5.000 infizierten Menschen gestorben ist. Noch nie hat sich das
Ebolavirus so schnell ausgebreitet wie dieses Mal. Nachbarländer haben
ihre Grenzen geschlossen, ein Impfstoff ist auf dem Weg in die Region. Fritz Habekuß
leitet das Büro der ZEIT in Nairobi und hat Uganda besucht. Im Podcast berichtet er, wie sich das östliche Nachbarland der DR Kongo gegen die Epidemie wappnet
und wie Ebola das Leben der Menschen dort schon jetzt verändert.
Die Staatsschulden der USA haben ein
neues Rekordhoch erreicht. Laut US-Finanzministerium sind sie in den vergangenen Tagen auf mehr als 40 Billionen US-Dollar gestiegen. Und damit schneller, als Fachleute bisher angenommen haben, und obwohl US-Präsident
Donald Trump eigentlich sparen wollte. Zu den Gründen für die hohen Schulden zählen Trumps Zollpolitik und der Irankrieg. Welche Folgen das für Deutschland haben könnte, erklärt Victor Gojdka,
Redakteur im Geldressort der ZEIT.
Und sonst so? Nach der Sonnenfinsternis ist vor der Sonnenfinsternis – zumindest in Spanien.
Moderation und Produktion: Imre Balzer
Redaktion: Moses Fendel
Mitarbeit: Benjamin Probst
Alle
Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
