In Berlin sind zwei Wahlkampf-Helfer der Linken von Unbekannten angegriffen worden. Wie die Polizei mitteilte, befanden sich die beiden, ein 36-Jähriger und eine 35-Jährige, auf Haustürwahlkampf in einem Mehrfamilienhaus im Stadtteil Charlottenburg. Zu ihnen in den Aufzug stieg eine dreiköpfige Gruppe. Ein Mann aus dieser Gruppe soll ein Streitgespräch über Wahlwerbung mit den beiden angefangen haben. Dann soll er dem 36-Jährigen mehrmals mit einer Faust ins Gesicht geschlagen und ihn in den Schwitzkasten genommen haben.
»Anschließend flüchtete er mit den anderen beiden Personen«, teilte die Polizei mit. »Die Ermittlungen übernahm der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes.« Der angegriffene Mann wurde am Kopf verletzt, habe aber eine medizinische Behandlung abgelehnt.
Niklas Schenker, Kandidat der Linken im Wahlkreis Charlottenburg-Wilmersdorf, sagte, er sei geschockt. »Ein Angriff auf eines unserer Mitglieder ist ein Angriff auf uns alle.« Die Partei lasse sich nicht einschüchtern und stehe zusammen. »Im Wahlkampf haben wir immer wieder mit Anfeindungen gegen Wahlhelfende und unsere Kandidierenden zu tun. Wir fordern die Sicherheitsbehörden auf, diesen Angriff schnellstmöglich aufzuklären.«
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