Der derzeit kursierende H5-Stamm der aviären Influenza ist erstmals auf australischem Festland nachgewiesen worden. Damit hat das hochansteckende Influenza-A-Virus H5N1 auch den letzten noch nicht betroffenen Kontinent erreicht. Tests bestätigten den Fall bei einer Subantarktikskua (Stercorarius antarcticus) oder Braunen Skua, die zu den Raubmöwen gehört.
Der Vogel wurde laut australischen Medien vor einigen Tagen an einem Strand im Cape-Le-Grand-Nationalpark im Bundesstaat Western Australia entdeckt. Der Fundort liegt etwa 700 Kilometer südöstlich von Perth. Das Tier sei zunächst isoliert worden und kurz darauf gestorben. Zudem werde ein Verdachtsfall geprüft, nachdem in der Region ein kranker Riesensturmvogel gefunden worden sei, teilte Australiens Regierung mit. Es handelt sich in beiden Fällen um ziehende Meeresvogelarten, die gelegentlich nach Australien kommen.
