Eine Umfrage unter Lehrern kommt zu dem Schluss, dass Schulkinder Straßenverkehr oft nur unzureichend zurechtkommen. Lehrkräfte fordern mehr Zeit für Verkehrsunterricht.
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Schulkinder kommen im komplexen Straßenverkehr einer Umfrage unter Lehrkräften zufolge oft nicht gut genug zurecht. Fast jedes zweite Kind leide unter erheblichen Aufmerksamkeitsdefiziten im Straßenverkehr, heißt es in der Erhebung der ADAC-Stiftung. Mehr als ein Drittel der Kinder hat demnach Schwierigkeiten, in Verkehrssituationen richtig zu reagieren. Besonders Grundschüler hätten Probleme, Entfernungen einzuschätzen und Gefahren zu erkennen.
In Grundschulen sind jedes Jahr 13 Unterrichtsstunden in Verkehrssicherheit fester Bestandteil des Stundenplans. Die befragten Lehrkräfte forderten daher auch in weiterführenden Schulen mindestens fünf weitere Unterrichtsstunden pro Jahr für sogenannte Mobilitätsbildung. Laut ADAC-Stiftung ist vor allem der Weg zur Schule bei den 6- bis 14-Jährigen risikobehaftet. Im Jahr 2024 verunglückten demnach 27.260 Kinder dieser Altersgruppe im Straßenverkehr.
Die Befragung
von »We are Family Research« wurde im März 2026 unter 340 Lehrkräften in
Deutschland durchgeführt. Sie war Teil der Studie »Wie ticken
Lehrkräfte«.
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