Die Zustimmungswerte von US-Präsident Donald Trump sind einer Umfrage zufolge erneut gesunken. Laut der Erhebung von Reuters/Ipsos waren knapp zwei Drittel der Befragten (64 Prozent) unzufrieden mit der Arbeit des US-Präsidenten, lediglich ein Drittel zeigte sich zufrieden (33 Prozent). Damit ist die Zustimmung für Trump auf den niedrigsten Stand seiner aktuellen Amtszeit gefallen. Bei der letzten Erhebung war Trump noch auf 35 Prozent gekommen.
Einen Großteil der US-Bürger treibt demnach die Sorge um, dass der Krieg der USA mit dem Iran noch lange andauern wird. Rund vier von fünf Befragten gehen davon aus, dass der militärische Einsatz der USA in der Region über einen längeren Zeitraum anhalten werde. Nur 16 Prozent erwarten ein Ende des Konflikts binnen weniger Wochen.
Bei der Wirtschaft deutete sich zudem eine steigende Unzufriedenheit mit der Partei des US-Präsidenten an. Erstmals seit beinahe einem Jahrzehnt in der Geschichte der Erhebungen von Reuters/Ipsos trauten die Befragten der Demokratischen Partei eine bessere Wirtschaftspolitik zu. 38 Prozent sehen die Politik der US-Demokraten als geeigneter für die Wirtschaft, während 35 Prozent den Ansatz der Republikanischen Partei bevorzugten.
Trump, der im Wahlkampf versprochen hatte, die Inflation in Schach zu halten und lange Kriege zu vermeiden, hatte nach den gemeinsamen Angriffen mit Israel gegen den Iran zunächst ein Ende binnen weniger Wochen in Aussicht gestellt. Durch den Krieg ist der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus allerdings eingebrochen, was zu einem weltweiten Anstieg der Treibstoffpreise geführt hat und die Republikaner vor den Zwischenwahlen im November zusätzlich unter Druck setzt.
Für die landesweite Onlineumfrage von Reuters/Ipsos wurden 1.166 Erwachsene befragt. Die Fehlermarge liegt bei drei Prozentpunkten.
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