Die US-Armee greift seit Monaten in internationalen Gewässern Boote mit mutmaßlichen Drogenschmugglern an. Seit Oktober wurden laut Militär mehr als 200 Menschen getötet.
Seit Herbst sind bei US-Luftangriffen auf Boote mutmaßlicher Drogenschmuggler in der Karibik und im Pazifik insgesamt 207 Menschen gestorben. Dies teilte das zuständige US-Regionalkommando Southcom mit. Demnach habe es bis Donnerstag 63 Attacken gegeben, bei denen 64 Boote zerstört worden seien.
190 mutmaßliche Drogenschmuggler seien während der Angriffe gestorben, teilte die Militäreinheit mit. Bei anschließenden Suchaktionen wurden zudem zwei Leichen aus dem Wasser geborgen. Die Suche nach 15 weiteren mutmaßlichen Schmugglern wurde nach einiger Zeit eingestellt.
Das Vorgehen der USA ist umstritten. Kritiker bezweifeln, dass die tödlichen Angriffe in internationalen Gewässern völkerrechtlich zulässig sind.
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