Dieser Artikel ist Teil von ZEIT am Wochenende, Ausgabe 15/2026.

Um 7.30 Uhr fluten die ersten Sonnenstrahlen den Innenraum des Busses, der optisch eher an die Businessclass im Flugzeug erinnert als an Klassenfahrten mit Nackenhörnchen als Kopfkissen. Der Bus biegt von der Autobahn ab. Allmählich hört man die ersten Sitze, die eben noch Betten waren, mit einem leisen Surren zurück in die aufrechte Sitzposition fahren. “Liebe Fahrgäste, bald erreichen wir Zürich”, sagt der Busfahrer an. In der zweiten Reihe nimmt ein Mann im Pyjama seine Ohrstöpsel raus. Wie seine Nacht war? “Nicht ganz wie in der Businessclass im Flugzeug, aber ich habe gut geschlafen”, sagt Peter Goethuys, ein Geschäftsmann, der den Nachtbus nicht zum ersten Mal nimmt. Am Abend in Amsterdam gestartet, erreicht der 21-Sitzer nach zwölf Stunden den Busbahnhof Zürich Sihlquai.