
Einer der erfolgreichsten deutschen Basketballmanager für den derzeit erfolgreichsten deutschen Basketballklub: Thorsten Leibenath wird im Anschluss an diese Saison von Ratiopharm Ulm zum FC Bayern München wechseln und dort das Amt des Geschäftsführers Sport antreten. Damit wird er der Mann sein, der in der Basketballabteilung der Bayern die Richtlinienkompetenz in Sportentscheidungen hat.
Bisher war das der Serbe Dragan Tarlać, der den deutschen Meister, der als einziger Bundesligaklub auch in der Euroleague spielt, nach zwei Jahren „aus persönlichen Gründen“ verlassen wird. So haben die Bayern es am Dienstag mitgeteilt. In dieser Mitteilung steht, dass sie sich aus Rücksicht auf die Play-offs erst nach der Saison „zu weiteren Personaldetails“ äußern wollen, einzig der Präsident Herbert Hainer wird mit den Worten zitiert, dass sein Klub in Leibenath „einen exzellenten Kenner der nationalen und internationalen Basketballszene“ eingestellt habe.
Das kann man so sagen. In Ulm, wo Leibenath seit 2011 arbeitet (bis 2018 als Trainer, seitdem als Sportdirektor), hat er entscheidenden Einfluss darauf gehabt, dass dort einer der für deutsche, aber auch europäische Toptalente interessantesten Basketballklubs entstanden ist. Der Höhepunkt: der Gewinn der Meisterschaft 2023. Ulms Trainer damals war Anton Gavel, der mittlerweile in Bamberg arbeitet, aber auch immer wieder mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht wird. In München haben sie noch nicht mitgeteilt, wer auf Svetislav Pešić folgen wird, der nach der Saison aufhören wird.
