Damit soll mal einer rechnen. Ausgerechnet in Thailand – wo die Wirtschaft seit der Hormus-Krise in der Flaute steckt, wo stolze 14 Prozent der Wirtschaftsleistung an einer angeschlagenen Tourismusbranche hängen – ausgerechnet hier verfällt die Regierung gerade auf die Idee, Besucher rauszuwerfen.

»Unwürdige Ausländer, die das Gesetz brechen, müssen Thailand jetzt sofort verlassen«, schrieb der Tourismusminister Surasak Phancharoenworakul vergangene Woche Donnerstag. Tags darauf trat eine verschärfte Abschiebeverordnung in Kraft. Seit Montag steht außerdem fest, dass ab dem 15. September der visafreie Aufenthalt für Deutsche, Österreicher und Schweizer von 60 auf 30 Tage verkürzt wird. Zwischen Januar und Mai wurde 29.490 Menschen die Einreise verweigert, mehr als 14.000 Ausländer wurden festgenommen.

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Diese Fragen beantwortet der Artikel:

  • Warum verschärft Thailand trotz Tourismuskrise seine Politik gegen ausländische Besucher?
  • Weshalb zeigt die Ankunft eines US-Flugzeugträgers den Widerspruch in Pattayas Tourismusstrategie?