Nach einem Sieg in vier Sätzen hat der Hamburger Tennisspieler Alexander Zverev das Achtelfinale des French Open in Paris erreicht. Der 29-Jährige gewann sein Drittrundenmatch gegen den Franzosen Quentin Halys mit 6:4, 6:3, 5:7, 6:2 und spielt zum neunten Mal in Serie in der Runde der besten 16.
Nach dem Ausscheiden von Grand-Slam-Rekordchampion Novak Djokovic ist der Weltranglistendritte nun der Favorit auf den Titel in diesem Jahr. Vor Djokovic war auch schon die Nummer eins der Weltrangliste, Jannik Sinner, aus dem Turnier ausgeschieden. Der Vorjahressieger und Weltranglistenzweite Carlos Alcaraz trat verletzungsbedingt in diesem Jahr nicht an. Damit ist von den Top-Fünf der Weltrangliste nur noch Zverev im Turnier.
Dritter Matchball nach drei Stunden
Der 29-jährige Deutsche verwandelte nach drei Stunden und sieben Minuten gegen den Franzosen Quentin Halys den dritten Matchball zum Sieg. In den ersten zwei Sätzen dominierte Zverev. Den ersten Durchgang sicherte er sich Dank seiner Überlegenheit bei Aufschlägen und Grundlinienduellen nach knapp 45 Minuten. Erst im dritten Satz schaltete Zverev einen Gang zurück – und bekam prompt die Quittung. Mit den französischen Fans im Rücken bescherte Halys seinem Gegner den ersten Satzverlust des Turniers. Im vierten Durchgang war Zverev aber wieder da und nahm Halys gleich den ersten Aufschlag ab.
Um 0.49 Uhr hatte Zverev dann den Sieg in der Tasche. Der Hamburger war trotz des Satzverlustes zufrieden. »Ich bin froh über mein Level am Ende und dass ich es um 1 Uhr und nicht um 3 Uhr nachts beendet habe«, sagte Zverev. »Auch wenn ich heute einen kleinen Durchhänger hatte, fühle ich mich generell sehr gut.«
