»Swingen läuft dann schief, wenn man dadurch seine Beziehung retten möchte«, sagt der Paartherapeut und Sexualberater Thomas. Er selbst ist verheiratet und seine Frau und er teilen ihre Sexualität auch mit anderen, wie sie sagen. Swingen bedeutet für sie nicht nur sexuelle Abenteuer, sondern auch tiefe Verbindung, Freundschaft und Community. Den Podcast-Hosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm erzählt Thomas, warum für ihn eine stabile Beziehung mit Vertrauen, radikaler Ehrlichkeit und vielen Gesprächen die Voraussetzung für seine offene Ehe ist.
»Wir sind emotional nackt voreinander«, sagt Thomas über seine Partnerschaft und erklärt, wie es gelingt, Eifersucht, Unsicherheit oder unerwartete Verliebtheit offen zu besprechen. Und er räumt mit Klischees rund ums Swingen auf – wenn es etwa um Klubs, Anonymität und ständigen Sex geht. Als Therapeut begleitet er selbst zudem Menschen, die swingen. Und er sagt, es gibt drei Fragen, die jeder für sich beantworten sollte, ehe man seine Beziehung öffnet: »Wollen wir das beide? Kann ich ehrlich über Angst und Eifersucht reden? Und: Suchen wir eher Erweiterung oder Rettung?«
Die ganze Folge hört ihr oben auf dieser Seite.
Mehr zu unserem Gast
- Thomas ist Paartherapeut, Sexualberater und Podcaster. Er ist verheiratet und hat Kinder.
- Gemeinsam mit seiner Frau Anna spricht Thomas im Podcast Wir Swingen offen über Beziehung, Sexualität und persönliche Entwicklung.
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Melanie Büttner und dem ZEIT-Ressortleiter Wissenschaft, Sven
Stockrahm, auf Instagram unter @dr.melanie.buettner und @svensonst.
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