Staaten und internationale Organisationen haben dem Sudan Hilfszahlungen von mehr als 1,3 Milliarden Euro zugesagt. Das teilte Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) bei der Sudan-Geberkonferenz in Berlin mit.

Deutschland selbst stellt für den Sudan in diesem Jahr 212 Millionen Euro
bereit. Wadephul rief andere Länder, Organisationen und Akteure des
Privatsektors auf, sich an der Hilfe zu beteiligen. Die Krise im Sudan
erfordere »mehr als nur Aufmerksamkeit, sie erfordert Handeln«, sagte
er. Russlands Krieg gegen die Ukraine und der Krieg im Nahen Osten
verschärften die Lage zusätzlich.

UN-Generalsekretär António Guterres bezeichnete den dritten Jahrestag des Bürgerkriegsbeginns als »tragischen Meilenstein« und forderte »ein Ende des Albtraums«. Die Folgen des Konflikts beschränkten sich nicht auf den Sudan, sondern destabilisierten die gesamte Region, sagte Guterres in einer Videobotschaft.

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