Irgendwo muss Geld für die geplante Einkommensteuerreform her. Also drehen sich die Diskussionen im Bundesfinanzministerium (BMF) derzeit nicht nur darum, Sozialleistungen abzubauen und vielleicht die Mehrwertsteuer zu erhöhen, sondern auch um einen weiteren Klassiker der deutschen Wirtschaftspolitik: staatliche Subventionen. Seit Wochenbeginn soll im BMF einem Medienbericht zufolge eine Arbeitsgruppe aus Wiebke Esdar (SPD) und den zwei Unionsabgeordneten Mathias Middelberg und Reinhard Brandl Kürzungsvorschläge erarbeiten, um mindestens fünf Milliarden Euro einzusparen; das Ministerium selbst will das nicht bestätigen.
