An vielen Stränden in Italien müssen Besucher Eintritt bezahlen. Das wollen die Behörden ändern, erste privat betriebene Strandbäder wurden bereits geschlossen.
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Die italienischen Behörden wollen strenger gegen privat
betriebene Strandbäder vorgehen. In Ostia, dem Stadtstrand der Hauptstadt Rom,
wurden bereits mehrere privat betriebene Strandbäder auf Anweisung der
Stadtverwaltung geschlossen. Mitten in der Hochsaison werden derzeit zwei
kommerzielle Bäderbetriebe abgerissen. Die Behörden wollen mit diesem Schritt dafür sorgen,
dass mehr öffentliche Strände entstehen, die für alle frei zugänglich und
kostenlos sind. Auch in anderen Regionen wie Ligurien und Apulien gibt es ähnliche Bestrebungen.
Die 7.500 Kilometer lange Mittelmeerküste gehört in Italien
dem Staat. Das Gesetz sieht vor, dass das Ufer überall und für alle Menschen frei und kostenlos zugänglich sein muss. Mehr als die Hälfte der Strände ist jedoch
privat verpachtet. Offiziell gibt es in Italien mehr als 7.300 Strandbäder. Die
meisten sind Familienbetriebe.
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