Drei Wochen, nachdem zehntausende Menschen von Marokko aus die Grenze zur spanischen Exklave Ceuta überwunden haben, lässt Spaniens Regierung dort zwei Flüchtlingslager einrichten. Das spanische Migrationsministerium sprach von »temporären Aufnahmeeinrichtungen«. Ziel sei es, den rund 1.800 in Ceuta verbliebenen Geflüchteten eine Unterkunft anzubieten, »damit sie die Nächte nicht länger auf der Straße oder am Strand verbringen müssen«.
Ende Juli hatten nach Angaben spanischer Behörden rund 72.000 Menschen die von Marokko und dem Mittelmeer umgebene Exklave Ceuta erreicht, teils auf dem Landweg, teils schwimmend. Zahlreiche Menschen kamen bei dem Versuch, Ceuta zu erreichen, ums Leben.
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