
Wenn in diesen Tagen Karin und Hans Nocker, Alois Gietl und die anderen 244 Winzer mit ihren Traktoren und den auf dem Anhänger gestapelten grünen Kisten nach Terlan fahren, um dort in der gleichnamigen Kellerei ihre Trauben abzugeben, läuft die Annahme in diesem Jahr ziemlich schnell und reibungslos. Noch schneller als die dreißig Jahre zuvor. Die Südtiroler Genossenschaft Terlan hat sich für 19 Millionen Euro einen mächtigen Anbau ihres alten Weinkellers geleistet, um wie jedes Jahr Ende August bis Mitte September noch besser vorbereitet zu sein, das Lesegut flott von der Kiste in die Wanne, dann in die Presse und danach in die Gärbehälter im Keller zu bekommen.
