600 Schiffe wollen gleichzeitig aus dem Persischen Golf. Jakob P. Larsen, Sicherheitschef des weltgrößten Reederverbands, fürchtet: Das kann schiefgehen.
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Rund 600 Schiffe stecken im Persischen Golf fest, darunter etwa 250 Tanker. Jetzt wollen sie alle auf einmal raus – weil die USA und der Iran ein Abkommen ankündigen, das die Passage wieder öffnen soll. Doch im Wasser liegen Minen, und niemand weiß, wer den Verkehr koordiniert. Jakob P. Larsen ist Sicherheitschef beim weltgrößten Reederverband Bimco. Er hat heute Morgen eine Warnung herausgegeben: Wer jetzt hinausfahre, begebe sich in große Gefahr. Welches Chaos droht?
DIE ZEIT: Herr Larsen, Sie haben heute Morgen eine Warnung veröffentlicht, dass ein Transit durch die Straße von Hormus derzeit noch »sehr riskant« sei – obwohl sich die Regierungen in
Washington und Teheran doch offenbar geeinigt haben und ihre Blockaden
aufheben wollen.
