Schulze verweist auf Notwendigkeit ausländischer Fachkräfte
Im Bereich Wirtschaft verwies CDU-Spitzenkandidat Sven Schulze auf bereits begonnene Maßnahmen. Es habe bereits einen Einstellungsstopp gegeben und etwa 2.500 Stellen abgebaut, sagte er. Es solle »nur noch jede vierte Stelle, die neu zu besetzen ist«, neu besetzt werden. Eingeführt habe man zudem die »Bürgerarbeit«, damit alle Menschen, die arbeiten könnten, auch arbeiteten.
Zugleich verwies er auf den Arbeitskräftemangel in Sachsen-Anhalt. »Wir brauchen eine Zuwanderung in den Arbeitsmarkt, nicht in Sozialsysteme«, sagte er. Das Land brauche diese Menschen beispielsweise in der Pflege, in der Gesundheit, aber genauso auch im Maschinenbau. »Wir haben sehr, sehr viele Menschen, die nicht in Sachsen-Anhalt geboren sind, teils auch nicht in Deutschland geboren sind, die bei uns leben, die bei uns arbeiten, die bei uns Steuern zahlen«, sagte er und grenzte sich damit von Siegmund ab.
