Ein großer Schreck, ein paar Schürfwunden und eine
mehrstündige Verspätung – das ist die erstaunlich harmlos klingende Bilanz des
Ryanairflugs, der von Thessaloniki nach Memmingen am Freitag früh mit einer
geborstenen Seitenscheibe zum Startflughafen zurückkehren musste. Was passiert
war, klingt dagegen deutlich dramatischer: Ein Passagier war mit Kopf und
Schultern durch das zerstörte Fenster nach draußen gesaugt worden. Zum Glück
war er angeschnallt und konnte von Mitreisenden ins Flugzeug zurückgezogen
werden. Warum das Fenster zerbrach, ist bisher nicht geklärt.