Seit Januar hat eine Komission aus Professoren und Abgeordneten beraten, wie eine umfassende Rentenreform aussehen kann. Auf 30 Vorschläge hat sich die Kommission nun verständigt. Die Ergebnisse sind einer der wichtigsten Schritte auf dem Weg zum Reformpaket, das die schwarz-rote Koalition bis zur Sommerpause verabschieden möchte. Hier sind die wichtigsten Beschlüsse im Überblick. 

In Zukunft soll das Rentenalter an die durchschnittliche Lebenserwartung gekoppelt werden – und zwar im Verhältnis 2:1. Das bedeutet: Wenn die Lebenserwartung um ein Jahr steigt, dann steigt das Renteneintrittsalter um ein halbes Jahr. Nach Berechnungen der Kommission folgt daraus, dass Arbeitnehmer im Jahr 2041 mit 67,5 Jahren in Rente gehen können (wenn die Lebenserwartung so zunimmt wie in den vergangenen Jahren). Im Moment sind es 67 Jahre für alle, die nach 1964 geboren sind.