Minja Marinković ist im Starnberger See 85 Meter tief getaucht und wollte damit einen neuen deutschen Rekord aufstellen: Geplant war der tiefste Apnoetauchgang, der bislang unter Wettkampfregeln in einem deutschen See absolviert worden ist. Weil er beim Auftauchen kurz
vor der Oberfläche in etwa drei Metern Tiefe ohnmächtig geworden ist, zählt der Rekord jedoch nicht. Unsere Animation zeigt, wie ein solcher Tauchgang funktioniert – und welche Gefahren damit zusammenhängen. Scrollen Sie nach unten und tauchen Sie ab.

Für einen gültigen Versuch hat der Taucher oben noch eine Aufgabe: das
Oberflächenprotokoll. Brille ab, Nasenklammer ab, dann das Okay-Zeichen
mit den Fingern formen – und sagen: »I’m okay.« Wenn der Taucher
dann auch noch die Textilmarke gezeigt hat, gilt der Rekord offiziell.
Für all das bleiben ab dem Auftauchen 15 Sekunden Zeit. Damit es
reibungslos klappt, positioniert man sich bestenfalls schon passend,
bevor man auftaucht: mit dem Gesicht zur Plattform, auf der die
Schiedsrichter sitzen.