Wegen Sprengstoffverdachts sind Fahrzeuge nahe dem Militärstützpunkt Fairford durchsucht und Gebäude evakuiert worden. Der Stützpunkt wird von der US-Luftwaffe genutzt.
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© Ben Birchall/AP/dpa
Die britische Polizei hat mehrere Männer nach einem Vorfall
nahe dem von der US-Luftwaffe genutzten Militärstützpunkt RAF Fairford
festgenommen. Sie stehen im Verdacht, gegen das Sprengstoffgesetz verstoßen zu haben. Mehrere Gebäude in der
Nähe des Luftwaffenstützpunkts in der südwestlichen Grafschaft Gloucestershire mussten laut Polizei
evakuiert werden.
Rund 30 Einsatzfahrzeuge waren vor Ort, Experten für
Kampfmittelbeseitigung der Armee untersuchten mehrere Fahrzeuge. Es sei eine Großlage ausgerufen worden. Nach Einschätzung der
Polizei war der Vorfall am Vormittag unter Kontrolle. Medienberichten zufolge übernahm die Antiterrorpolizei die Ermittlungen.
Die US-Streitkräfte hatten im März Langstreckenbomber an die
RAF-Basis Fairford verlegt. Die britische Regierung hatte den USA die
Genehmigung erteilt, von dort aus Angriffe auf iranische Raketenstellungen zu
fliegen. Die iranische Revolutionsgarde hatte Großbritannien davor gewarnt.
