
Nach dem Sturz-Aus von Weltmeister Tadaj Pogačar ist der Spanier Enric Mas nun der große Favorit auf den Gesamtsieg bei der Vuelta. Der 31-jährige Mallorquiner holte sich den Sieg bei der Bergankunft auf dem Alto de Aitana und baute damit seinen Vorsprung in der Gesamtwertung aus. Mas setzte sich nach 187,4 Kilometern im Sprint gegen den Briten Oscar Onley durch. Der viermalige Vuelta-Champion Primoz Roglic erreichte mit zwölf Sekunden Rückstand als Dritter das Ziel.
Zweiter Vuelta-Etappensieg für Mas
Mas wollte am Samstag das Führungstrikot aus Respekt vor Pogačar nicht überstreifen. „Wir werden sehen, ob ich es verdiene“, sagte Mas. Am Sonntag zeigte er schließlich seine Klasse und holte seinen zweiten Vuelta-Etappensieg nach 2018.
„Das Rote Trikot hat mir Flügel verliehen. Die Mannschaft hat einen guten Job gemacht. Ich habe mich im Finale gut gefühlt. Ich bin stolz und glücklich. Es gab in meiner Karriere auch viel Kritik an mir. Das ist die beste Antwort, die ich geben konnte“, sagte Mas.
Roglic setzt auf das Zeitfahren
In der Gesamtwertung liegt Mas nun 1:18 Minuten vor Roglic. Allerdings benötigt der Spanier auch ein Polster, denn in der letzten Woche wartet noch ein Einzelzeitfahren, das zu den Stärken des Slowenen gehört. Gesamtdritter ist der Österreicher Felix Gall mit einem Rückstand von 1:39 Minuten.
Nach dem Ruhetag am Montag geht es bei der Vuelta am Dienstag mit der zehnten Etappe weiter. Über 184,7 Kilometer von Alcaraz nach Elche de la Sierra wartet auf die Fahrer ein welliges Terrain. Die Rundfahrt endet am 13. September in Granada.
