Nach einem Messerangriff auf einen 13-Jährigen an einer Stadtteilschule in Hamburg-Groß Flottbek muss sich nun ein 16 Jahre alter Beschuldigter vor der Jugendstrafkammer des Landgerichts verantworten.
Der aus dem Palästinensischen Autonomiegebiet stammende Angeklagte soll den Jugendlichen mit syrischer Staatsangehörigkeit am 30. März lebensgefährlich verletzt haben, wie eine Sprecherin der Hamburger Staatsanwaltschaft mitteilt.
Verhandlung unter Ausschluss der Öffentlichkeit
Der 16-Jährige wird wegen versuchten Totschlag in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung und schwerer Körperverletzung angeklagt. Die Hauptverhandlung beginnt am 29. September unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Noch sind einige Fragen, unter anderem zum Tatmotiv, offen. Aktuell befindet sich der Angeklagte in Untersuchungshaft.
Zusätzlich laufen die Ermittlungen gegen einen weiteren 15-Jährigen, der an der Tat beteiligt gewesen sein soll. Zuvor hatte das «Hamburger Abendblatt» berichtet.
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