Israel steht vor einem möglichen politischen Umbruch. Und der ist mit einem Namen verbunden: Yoav Segalovitz. Der Knesset-Abgeordnete, frühere Polizeichef und Staatsanwalt könnte eine unausgesprochene Regel der israelischen
Politik einreißen und als jüdischer Politiker einer arabischen Partei
beitreten. Für die Parlamentswahl am 27. Oktober könnte das umstürzende Folgen
haben. Denn es werden neue Bündnisse gegen die Rechtsregierung denkbar, sollte Segalovitz seine neue Partei nun als Partner für jüdisch-israelische Parteien interessant machen.