Papst Leo XIV. hat den ersten Tag seiner Frankreichreise mit einem Gottesdienst im Nationalstadion mit rund 80.000 jungen Zuschauerinnen und Zuschauern beendet.«Es ist für mich eine große Freude, euch in so großer Zahl zu sehen, beseelt von dem Wunsch, euch in den Dienst des Friedens zu stellen«, sagte der Papst.
Bei einem vorherigen Empfang im Élysée-Palast würdigte er Frankreich als Land der Menschenrechte, fand aber auch kritische Worte. Er sprach sich für eine »neue Brüderlichkeit, wozu die Achtung des Lebens in allen Phasen des menschlichen Daseins von der Zeugung bis zum Tod gehöre. Damit bezog sich der Papst auf ein neues Gesetz für Sterbehilfe, das die Nationalversammlung Frankreichs im Sommer beschlossen hatte, sowie auf das Recht auf Abtreibung, das unter Präsident Emmanuel Macron in der Verfassung verankert wurde.
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