
Die katholische Kirche in Frankreich erneuert sich. Das hat Papst Leo XIV. nach seiner Rückkehr von seinem viertägigen Besuch gesagt. Der Ruf Frankreichs als gottlose Nation, die wie keine andere in Europa die Trennung von Religion und Staat forcierte, hat sich als trügerisch erwiesen. Das konnte man schon erahnen, als die Kathedrale Notre-Dame in Paris vor sieben Jahren in Flammen stand. Die Bilder von den Menschentrauben vom Triumphbogen bis zum Concorde-Platz, die sich zur Papstmesse versammelten, zeugen von einem erneuerten Zustrom zur Kirche. Doch was bedeutet dieses „monumentale Ereignis für die Geschichte Frankreichs“, von dem Präsident Emmanuel Macron sprach?
