Was, wenn jeder die NSDAP-Mitgliederkartei nur mit der Eingabe seines Familiennamens nach Eltern, Oma und Opa oder den Urgroßeltern durchsuchen könnte? Was könnte ein einfacher und schneller Zugriff auf Millionen von Dokumenten aus der Nazizeit auslösen? Diese Fragen haben uns als Team aus Datenjournalisten, Mathematikern, KI-Experten sowie Redakteuren der Ressorts Geschichte und Wissenschaft der ZEIT seit Mitte März beschäftigt. Da liefen die ersten Berichte über die Nachrichtenseiten, dass die National Archives in den USA ihre gesammelten Mikrofilmkopien der Nazi-Mitgliederkartei online gestellt haben.
