Südkorea hat sich positiv gegenüber den jüngsten Bemühungen von US-Präsident Donald Trump, einen Dialog mit Nordkorea zu eröffnen, gezeigt. Auf X schrieb der südkoreanische Präsident Lee Joe Myung: »Wir teilen Präsident Trumps Bemühungen, die Voraussetzungen für einen Dialog zur Errichtung eines Friedensregimes auf der koreanischen Halbinsel zu schaffen, selbst wenn dies bedeutet, die gemeinsamen Militärübungen zwischen Südkorea und den USA zurückzufahren.«
Er stimme dem US-Präsidenten »voll und ganz« zu, dass Südkorea für die Sicherheit auf der koreanischen Halbinsel verantwortlich sein müsse. Trump hatte zuvor eine deutliche Reduzierung der Militärmanöver mit Südkorea angekündigt und verwies dabei unter anderem auf seine »sehr gute« Beziehung zum nordkoreanischen Machthaber Kim Jong‑un. Nordkorea habe, solange er Präsident gewesen sei, keine Bedrohung dargestellt und sich respektvoll verhalten. Die am Montag angelaufenen Militärmanöver mit Südkorea sendeten deshalb ein »völlig unangemessenes und feindseliges Signal«.
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