Am Samstagvormittag ist am Flughafen München der Betrieb zeitweise komplett eingestellt worden. Grund dafür ist eine mutmaßliche Drohnensichtung.
Ein Sprecher der Bundespolizei teilte mit, zwei Piloten hätten unabhängig voneinander eine verdächtige Wahrnehmung gemeldet. Dabei habe es sich womöglich um eine Drohne gehandelt. Die Sicherheitsbehörden hätten in Abstimmung mit der Deutschen Flugsicherung gegen kurz nach 9 Uhr beide Start- und Landebahnen gesperrt.
Polizei sieht keine Gefahr
Wie ein Sprecher des Flughafens mitteilte, wurde die Lage daraufhin überprüft. Dabei sei auch ein Polizeihubschrauber zum Einsatz gekommen; Kräfte von Bundes- und Landespolizei hätten das gesamte Areal weiträumig abgesucht. Nachdem nichts gefunden wurde, sei die Sperrung bereits gegen 10.05 Uhr wieder aufgehoben worden. Die Bundespolizei sehe keine Gefährdung, sagte der Flughafensprecher.
Wegen des Vorfalls konnten insgesamt 26 Maschinen nicht in München landen und wurden umgeleitet.
Ausweichflughäfen waren laut Flughafensprecher Stuttgart, Nürnberg,
Frankfurt, Linz, Salzburg und Leipzig. Die meisten Flugzeuge konnten rasch den Weiterflug nach München antreten.
Bereits im Oktober 2025 hatte es am Münchner Flughafen mehrere mutmaßliche Drohnensichtungen gegeben. Ähnliche Vorfälle gab es auch in anderen Städten. Zahlreiche Flüge fielen aus, Tausende Passagiere waren betroffen.
