Am Morgen hat es über Deutschland eine partielle Mondfinsternis
gegeben. Der Mond trat um 4.34 Uhr in den Kernschatten der Erde ein. Die Sicht
war durch die ungünstigen Wetterverhältnisse in großen Teilen Deutschlands allerdings eingeschränkt.
Der Meteorologe des Deutschen Wetterdienst (DWD), Martin Jonas, sagte, wahrscheinlich habe man die partielle Mondfinsternis wegen
der relativ dichten Bewölkung über Deutschland nirgendwo sehen können. In einigen Regionen
habe es auch kräftige Gewitter gegeben. Jonas zufolge waren die
Chancen, die Mondfinsternis zu sehen, relativ gering. Wenige Ausnahmen
habe es im Süden, in Mitteldeutschland und ganz im Osten Brandenburgs gegeben.
Bei guter Sicht oder einer Wolkenlücke wäre vor
allem der Beginn der partiellen Finsternis kurz nach halb fünf gut zu sehen
gewesen, wie die Vereinigung der Sternfreunde mit Sitz im südhessischen
Bensheim vorab erklärt hatte. Der Mond steht zu dieser Zeit in dunkler Nacht
noch hoch am Himmel. Die zunehmende Verfinsterung des Mondes fiel allerdings
mit der Morgendämmerung zusammen. Das Ende der partiellen Mondfinsternis lag mit 7.52 Uhr nach Monduntergang.
Die nächste partielle Mondfinsternis, auch Halbschattenfinsternis
genannt, wird es in der Nacht zum 21. Februar 2027 geben. Eine totale Mondfinsternis
gibt es erst am 31. Dezember 2028 wieder.
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