Bei dem Modellprojekt zu flexiblen Unterrichtmodellen an Schulen in Sachsen-Anhalt sieht das Bildungsministerium erste positive Effekte. Die neue Unterrichtsgestaltung habe die Motivation der Schülerinnen und Schüler erhöht, eigenverantwortliches Lernen gefördert und praxisnahe Bildungsangebote gestärkt, teilte das Bildungsministerium mit.
«Das Modellprojekt zeigt eindrucksvoll, wie viel Innovationskraft in unseren Schulen steckt», sagte Bildungsminister Jan Riedel (CDU) demnach. «Flexible Unterrichtsmodelle eröffnen neue Chancen für individuelles Lernen und stärken wichtige Zukunftskompetenzen.»
14 Schulen an Projekt beteiligt
Im Rahmen des Modellprojekts haben den Angaben nach seit dem Schuljahr 2022/2023 insgesamt 14 Schulen neue Wege der Unterrichtsgestaltung erprobt. Ziel war es, mehr pädagogische Freiräume zu schaffen, individuelle Lernprozesse zu stärken und die Schule besser auf die Anforderungen einer sich wandelnden Gesellschaft auszurichten.
Die Schulen setzen unterschiedliche Ansätze um. Dazu zählen projektorientiertes Lernen, digitale Lernformate, Praxislerntage in Kooperation mit Betrieben sowie Formate wie eine «Ich-Werkstatt», die in herausfordernden Lebenslagen durch individuelle Angebote unterstützt.
Das Modellprojekt «Erprobung neuer Modelle zur Unterrichtsorganisation an den Schulen Sachsen-Anhalts» endet am 31. Juli. Danach werden die Ergebnisse abschließend ausgewertet. Erste Erkenntnisse sind bereits umgesetzt, wie etwa Praxislerntage.
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