In fast der Hälfte aller kreisfreien Großstädte in Deutschland müssen Mieter bei Neuvermietungen im Schnitt mehr als 10 Euro pro Quadratmeter bezahlen. Das geht aus einer Untersuchung des Immobilienportals Immoscout24 hervor. Demnach liegen die Angebotsmieten für Bestandswohnungen in 37 der 71 kreisfreien Großstädte unter 10 Euro pro Quadratmeter, in 15 Städten sogar unter 8,50 Euro.
»Während die Mietmärkte in den Metropolen angespannt bleiben, gibt es in Deutschland weiterhin zahlreiche kreisfreie Großstädte mit vergleichsweise moderaten Angebotsmieten«, sagte die Geschäftsführerin des Portals, Gesa Crockford. Diese Städte würden zwar weniger im öffentlichen Fokus stehen, jedoch eine »gute Infrastruktur zu deutlich niedrigeren Preisen« bieten.
Die günstigste der 71 kreisfreien Großstädte ist Chemnitz, mit aktuell 6,27 Euro pro Quadratmeter bei den Angebotsmieten. Eine Wohnung mit 70 Quadratmetern kostet dort rechnerisch rund 439 Euro Kaltmiete. In Salzgitter liegt die Miete bei 7,15 Euro pro Quadratmeter. Insgesamt neun der 15 Städte mit Angebotsmieten unter 8,50 Euro pro Quadratmeter liegen in Nordrhein-Westfalen, darunter Gelsenkirchen, Hagen und Oberhausen. Neben Chemnitz gehören auch Magdeburg und Halle (Saale) zu den günstigsten kreisfreien Großstädten.
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