Bei den Midterms haben die Demokraten die Mehrheit in beiden Kammern des US-Kongresses zurückerobert. In mindestens sieben Bundesstaaten haben sich erstmals seit Jahrzehnten wieder Demokraten bei der Senatswahl durchgesetzt – auch im traditionell republikanischen Texas. Noch sind nicht alle Stimmen ausgezählt, aber bisher haben die Demokraten mindestens 54 der 100 Sitze im Senat und 228 der 435 Sitze im Repräsentantenhaus gewonnen. Damit kann der Kongress die Macht von Präsident Donald Trump künftig stärker begrenzen. US-Medien sprechen von einem »blauen Tsunami« oder »Blunami«. Doch geht es um die Außenpolitik, ist die Macht der Demokraten auch künftig begrenzt: »Amerika kommt zurück, diesen Fehler gab es schon einmal«, sagt Jörg Lau, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT. Er erklärt im Podcast, welche Folgen der Wahlsieg für Trumps Außenpolitik und das Verhältnis der USA zu Europa hat.
Die Renten sollen zum 1. Juli 2027 um voraussichtlich 4,09 Prozent steigen. Das hat das Bundesarbeitsministerium vorläufig berechnet. Wer eine Standardrente bezieht, bekäme damit knapp 79 Euro mehr im Monat. Insgesamt würde die Erhöhung rund 15,6 Milliarden Euro kosten. Der Beitragssatz zur Rentenversicherung dürfte bis Ende 2027 stabil bleiben, bis 2030 aber auf 20 Prozent steigen. Für die mehr als 21 Millionen Rentnerinnen und Rentner sei das eine gute Nachricht, sagt SPD-Fraktionsvize Dagmar Schmidt. Doch ist das gerecht gegenüber den jüngeren Generationen, die für die steigenden Kosten aufkommen müssen? Das erklärt Tina Groll aus dem Wirtschaftsressort der ZEIT.
Außerdem im Update:
Die Eishockey-Weltmeisterschaft der Männer soll im kommenden Mai in Deutschland stattfinden – eigentlich. Doch mehrere Länder, darunter Finnland, Schweden und Tschechien, drohen mit einem Boykott, sollte Russland wieder teilnehmen.
Und sonst so? Der Schrifsteller und Illustrator Janosch ist verstorben.
Moderation und Produktion: Fabian Scheler
Redaktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković
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