Die einstige «Tagesschau»-Sprecherin Dagmar Berghoff (83) hält sehr viel von der Fähigkeit, an sich selbst zu glauben. «Ich denke, das gehört zum Wichtigsten, was Menschen anstreben sollten – sich auf sich selbst zu verlassen», sagte Berghoff der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg.
«Sich zu sagen, du schaffst das schon. Oder auch: Komm, versuch es wenigstens. Das habe ich eigentlich mein ganzes Erwachsenenleben lang getan.» Schlimmstenfalls könne man scheitern, aber ohne Versuch ginge gar nichts, meinte die legendäre Nachrichtensprecherin und Moderatorin vieler Fernseh- und Radiosendungen.
So habe sie in den Live-Sendungen – wie etwa auch im ARD-«Wunschkonzert» neben Max Schautzer – immer viel Lampenfieber gehabt. Sie habe sich darüber aber hinweggesetzt, weil sie einen guten Job gut machen wollte, sagte die in der Hansestadt lebende Medien-Prominente.
Vor fast genau 50 Jahren, am 16. Juni 1976, las Berghoff als Entdeckung von Chefsprecher Karl-Heinz Köpcke (1922-1991) dort als erste Frau die Nachrichten der bereits seit 1952 laufenden «Tagesschau» im Ersten.
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