Durch eine Mücke im Flugzeug wurden vier Mitarbeiter des Frankfurter Flughafens mit Malaria angesteckt. Einen vergleichbaren Vorfall gab es dort zuletzt vor drei Jahren.
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© Kirill Kudryavtsev KUDRYAVTSEV/AFP/Getty Images
Vier Mitarbeiter des Frankfurter Flughafens haben sich mit
der Tropenkrankheit Malaria infiziert. Nach Angaben eines Flughafensprechers wurde die Krankheit durch eine im Flugzeug eingeschleppte Mücke übertragen. Trotz der geltenden Sicherheitsmaßnahmen lasse sich ein solcher Fall schwer verhindern.
Die betroffenen Mitarbeiter haben den Angaben zufolge unter anderem in der
Gepäckabfertigung gearbeitet. Zu ihrem Gesundheitszustand machte
der Sprecher keine weiteren Angaben.
Einen Malaria-Fall am Frankfurter Flughafen gab es zuletzt im
Jahr 2023. Auch an anderen Flughäfen kommt es laut Sprecherangaben
immer wieder zu ähnlichen Vorfällen. Nach Angaben des Robert
Koch-Instituts (RKI) sind in Deutschland fast ausschließlich Reisende von
Malaria betroffen, die in einem Malaria-Gebiet durch den Stich einer Mücke
infiziert wurden. Jedes Jahr werden mehrere Hundert solcher Fälle
erfasst. Sich an einem deutschen Flughafen mit Malaria zu infizieren, sei hingegen »ein
seltenes Ereignis«.
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