In Magdeburg haben mehrere Hundert Menschen gegen den Wahlkampfauftakt der AfD Sachsen-Anhalt demonstriert. Auf dem Messegelände versammelten sich Anhänger der Omas gegen Rechts, der Kulturszene in Sachsen-Anhalt sowie Mitglieder der Kirchen. Eine Vertreterin der evangelischen Kirche Mitteldeutschland sagte, man trete für Werte wie Demokratie, Menschlichkeit und Solidarität ein. Wo sie angegriffen würden, wolle man Haltung zeigen.
Angemeldet worden war die Kundgebung vom Bündnis Solidarisches Magdeburg. Nach Schätzungen des MDR versammelten sich bis zu 300 Menschen. Die Demonstration fand in einiger Entfernung der AfD-Veranstaltung statt, hinter einer Polizeiabsperrung.
Die AfD Sachsen-Anhalt startete am Nachmittag auf dem Messegelände ihren Wahlkampf zur Landtagswahl am 6. September. Neben dem Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund trat auch die Bundesvorsitzende Alice Weidel auf. Sie schwor die rund 3.000 Anhänger darauf ein, dass Siegmund der erste Ministerpräsident ihrer Partei werde.
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