Popstar Lizzo galt als moralisches Vorbild für Body-Positivity, dann wurde sie wegen Diskriminierung verklagt. Nun ist sie zurück – mit neuem Album. Auch mit neuen Ideen?
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© Jason Renaud/ Atlantic Records
Vor drei Jahren befand sich US-Popsängerin Lizzo am
vorläufigen Zenit ihrer Karriere. Als sie von drei
ihrer Tänzerinnen und einer Kostümdesignerin unter anderem wegen sexueller
Belästigung und Diskriminierung am Arbeitsplatz verklagt
wurde. Die Karriere der Sängerin, die 2019 durch ihren Sleeper Hit Truth
Hurts weltberühmt wurde und 2020 mit ihrem ersten großen Album gleich drei
Grammys gewann, erlitt zwar keinen endgültigen Absturz. Aber der Kern von
Lizzos öffentlicher Figur war infrage gestellt: das sorgfältig aufgebaute Image
aus Body-Positivity, Selbstliebe und schwarzem, weiblichen Empowerment.
Lizzo verschwand für eine Weile aus der Öffentlichkeit. Zwischenzeitlich kursierten
sogar Gerüchte, sie wolle sich ganz aus dem
Musikgeschäft zurückziehen.
