
D-Day-Gedenken: Hegseth vergleicht Landung der Alliierten in der Normandie mit illegaler Migration
US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat die westlichen Verbündeten zu größerer Unterstützung der USA bei der Verteidigung von Frieden und Freiheit aufgerufen. „Frieden lässt sich nur durch Stärke sichern – durch Stärke auf beiden Seiten des Atlantiks, gestützt durch Einsatzbereitschaft, gemeinsame militärische Fähigkeiten und einen unerschütterlichen politischen Willen“, sagte Hegseth auf dem US-Friedhof in Collville-sur-Mer beim Gedenken an die Landung der Alliierten in der Normandie vor 82 Jahren.
In den Jahren seit der Landung in der Normandie sei ein Großteil des Westens bequem geworden. „Wir haben vergessen, dass Freiheit nicht umsonst ist. Wir haben vergessen, dass Frieden nicht durch bloße Wünsche entsteht. Er wird mit Entschlossenheit, Ehre und Stärke erkämpft“, sagte der US-Minister. Die Männer, die an den Stränden der Normandie gelandet seien, hätten das gewusst.
„Starke Verbündete, die sich alle voll und ganz dafür einsetzen, ihren Teil beizutragen, gewinnen Kriege.“ Die in der Normandie begrabenen Männer hätten in einem Kriegsbündnis gekämpft, in dem jeder Partner sein volles Maß an Tatkraft, Mut und Opferbereitschaft eingebracht habe. „Keine leeren Parolen, keine pompösen Gipfeltreffen, keine Kommuniqués“, meinte Hegseth. Bei dem Gedenken auf dem Militärfriedhof begleitete ihn seine französische Amtskollegin Catherine Vautrin.
Hegseth stellte in seiner Rede auch eine Verbindung zwischen der Landung der Alliierten an den Stränden der Normandie im Juni 1944 und illegaler Migration in EU-Staaten her. „Leider werden heute verschiedene europäische Strände von verschiedenen gefährlichen Ideologien gestürmt: An den Stränden Spaniens, Italiens, Griechenlands und Bulgariens landen Boote und Menschen“, sagte der US-Minister. Die Frage sei, ob die europäischen Regierungen „gegen diese Invasion vorgehen oder ob es schon zu spät ist“.
