
Zwei Drittel schauen besorgt auf Wahlergebnis von Sachsen-Anhalt
Nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt schauen rund zwei Drittel der Deutschen einer Umfrage zufolge besorgt auf das Ergebnis der Wahl. Knapp jeder vierte Befragte ist hingegen erfreut, wie aus einem ARD-„Deutschlandtrend extra“ vom Montagabend hervorgeht.
In der repräsentativen Umfrage des Instituts Infratest dimap sind 45 Prozent der Deutschen nach dem Wahlsieg der AfD der Ansicht, dass der Spitzenkandidat der vom Landesverfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch eingestuften Partei, Ulrich Siegmund, zum Ministerpräsidenten gewählt werden sollte. Mit 48 Prozent ist insgesamt knapp jeder Zweite hingegen der Meinung, Siegmund sollte nicht zum Ministerpräsidenten gewählt werden.
51 Prozent der Befragten sind der Umfrage zufolge der Ansicht, die anderen Parteien sollten die AfD bei der politischen Arbeit künftig stärker einbinden. 45 Prozent meinen hingegen, die AfD sollte von den anderen Parteien nicht stärker eingebunden werden.
