
Die Unterschiede zwischen den vermeintlich großen und kleinen Teams werde geringer, erklärte Wenger, der einstige Trainer des FC Arsenal. Als Beispiel nannte er Außenseiter Kap Verde, der beim WM-Debüt das Sechzehntelfinale erreichte und dort erst nach Verlängerung gegen Argentinien verlor.
Die Anzahl der Weitschusstore habe sich im Vergleich zur WM in Katar vor vier Jahren verdoppelt, rechnete die Gruppe vor. „Wir haben gesehen, dass viele Teams tief verteidigt haben und schwer zu durchbrechen waren“, erklärte Klinsmann dazu. Er könne sich vorstellen, dass viele Mannschaften in Zukunft „diesen tiefen Block kopieren“ würden – auch auf Vereinsebene.
Mögliche Auswirkungen der vieldiskutierten Trinkpausen werde man nach dem Turnier noch einmal ausführlich analysieren, kündigte Wenger an. Trotz mehrfacher Nachfrage wollten sich Wenger, Klinsmann und Co. nicht konkret zum Thema äußern: „Wir haben noch keine Schlüsse gezogen”, sagte Wenger. Der Franzose räumte allerdings ein, dass sie nicht überall auf Zustimmung gestoßen seien. Seinem Eindruck nach hätten sie die Ergebnisse aber nicht sonderlich beeinflusst. (dpa)
