
Iran setzt neue Anti-Schiffs-Rakete ein
Iran hat im Persischen Golf nach eigenen Angaben eine neue Anti-Schiffs-Rakete gegen die US-Marine eingesetzt. In einem Interview mit dem staatlichen Rundfunk berichtete der Generalsekretär des Nationalen Sicherheitsrats, Mohsen Resai, vom erstmaligen Einsatz eines neuartigen Seezielflugkörpers. „Dies ist eine wichtige Warnung an den Feind und bedeutet, dass die Seeblockade verwundbar ist“, sagte der General.
Das US-Militär hatte am Samstag drei iranische Öltanker angegriffen und außer Betrieb gesetzt. Zuvor hatten iranische Revolutionsgarden nach Angaben des zuständigen US-Regionalkommandos Centcom ballistische Raketen auf zwei US-Kriegsschiffe abgefeuert.
Resai wies in dem Interview die US-Darstellung zurück, wonach die Straße von Hormus für den internationalen Schiffsverkehr wieder offen sei. „Die Straße von Hormus ist vollständig geschlossen, und die Behauptung der USA, dass Schiffe und Öltanker sie passieren, ist eine Lüge“, sagte er. Schiffe, die mit ausgeschalteter Navigation versuchten, die Meerenge zu passieren, würden meist angegriffen.
