
Medien: Iran könnte hinter Cyberangriff auf US-Infrastruktur stecken
In den USA wird es Medienberichten zufolge für wahrscheinlich gehalten, dass iranische Hacker hinter einem koordinierten Cyberangriff auf Dutzende Wasserversorgungssysteme im US-Bundesstaat Minnesota stecken. Die „Washington Post“ berichtete, Geheimdienste gingen davon aus; die „New York Times“ bezog sich auf Ermittler. Beide Zeitungen stützten sich dabei auf US-Beamte und wiesen jeweils darauf hin, dass die Befunde noch nicht endgültig seien.
Der Angriff ereignete sich in dieser Woche. In der Folge sei mindestens ein System kurzzeitig offline gewesen, es gebe aber keine ausdrückliche Aufforderung an die Einwohnerinnen und Einwohner von Minnesota, ihren Trinkwasserverbrauch anzupassen, hieß es.
US-Präsident Donald Trump sagte bei einer Kabinettsitzung auf dem Landsitz Camp David, er glaube nicht, dass Iran dahinterstecke. Er würde die Schuld bei dem Bundesstaat und dessen Gouverneur Tim Walz von den Demikarten sehen. Trump, der Walz in verschiedenen Kontexten immer wieder kritisiert, warf der Führung Minnesotas Inkompetenz vor. Iran habe größere Probleme als sich um Minnesota zu sorgen, sagte er.
