
SPD: Deutsche Soldaten für Hormus-Mission abziehen
Die Bundesregierung hatte das Minenjagdboot „Fulda“ und das Versorgungsschiff „Mosel“ in die Region geschickt, um dort für einen internationalen Einsatz zur Räumung von Minen bereitzustehen. Allerdings hatte die Bundesregierung auch klargemacht, dass es dafür ein Ende der Kampfhandlung brauche, ein internationales Mandat und mindestens eine Akzeptanz des Einsatzes von iranischer Seite. All das allerdings ist nicht absehbar, ebenso wenig wie ein nötiges Bundeswehrmandat. US-Präsident Donald Trump hatte sich auf dem NATO-Gipfel in Ankara abermals beschwert, dass ihm die Verbündeten nicht geholfen hätten beim Irankrieg und in der Straße von Hormus.
„Das bedeutet ausdrücklich nicht, dass Deutschland seinen Beitrag grundsätzlich nicht leisten will“, sagte Möller der F.A.Z. „Sobald eine stabile Waffenruhe und die Aussicht auf Zustimmung der betroffenen Anrainerstaaten vorliegen, kann die Marine jederzeit wieder in die Region entsandt werden. Bis dahin sollten wir unsere Soldatinnen und Soldaten nicht weiter warten lassen.“
