
GD-Vorsitzender Hohm für Wehrpflicht und starke Rüstungsindustrie
Der Vorsitzende der „Generation Deutschland“ (GD), Jean Pascal Hohm, spricht auf dem Bundeskongress die Landtagswahl an. In Sachsen-Anhalt werde die AfD „Geschichte schreiben“, weil sie „zum ersten Mal Regierungsverantwortung übernehmen“ könnte.
Hohm lobt nicht nur den Wahlkampf, sondern auch die „harte Arbeit“ der GD. Im September werde sie die Marke von 3000 Mitgliedern erreichen. Doch es komme immer wieder zu Angriffen, etwa beim „Tag der Deutschen Jugend“ in Schwerin Anfang August. „Ich erwarte von keinem, dass er sich für seine politische Überzeugung von der Antifa durch die Stadt prügeln lässt“, ruft Hohm durch den Saal. „Wer sich und seine Mitstreiter schützt, wird immer den Rückhalt der GD haben!“ Die Besucher applaudieren tosend. „Wir vermeiden, wo es möglich ist, die körperliche Auseinandersetzung“, setzt Hohm nach. „Aber eines ist auch klar: Wir sind keine Opfer, und wir lassen und auch nicht zu Opfern machen.“
Inhaltlich legt Hohm den Fokus auf die Migration. „Deutschland muss das Land der Deutschen bleiben, dieser Grundsatz ist nicht verhandelbar“, sagt er. „Millionen sind gegen unseren Willen, gegen Recht und Gesetz, in dieses Land gekommen, Millionen müssen dieses Land wieder verlassen!“ Wieder jubelt der Saal. Hohm positioniert sich jedoch teils auch anders, als manche in der Mutterpartei es bisher tun. So fordert er die Wiedereinsetzung der Wehrpflicht und eine starke deutsche Rüstungsindustrie – wenn auch nicht, „um Material an die Ukraine zu verschenken“.
Deutschland solle wieder Verantwortung für Europa übernehmen. Das Land habe Europa geprägt, „meist im positiven Sinn“. Nun solle Europa nicht zum Spielball von Großmächten werden.
