
Bovenschulte: Rentenstreit im Parlament besprechen
Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) setzt auf das Lösen des aktuellen Rentenstreits im parlamentarischen Verfahren. In der Debatte um die geplante Abschaffung der „Rente mit 63“ gebe es nicht nur schwarz oder weiß, sagte Bovenschulte am Mittwoch im Deutschlandfunk. Über Übergangsfristen und Ausnahmeregeln solle gesprochen werden.
Der Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag, Thorsten Frei (CDU), sprach sich im ZDF-„Morgenmagazin“ indes erneut dagegen aus, das Rentenpaket noch einmal aufzuschnüren. Jetzt könne man „durchaus etwas runterkühlen“, sich den erwarteten Rentenentwurf von Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) anschauen und dann weiterdiskutieren.
Bovenschulte sagte im Deutschlandfunk, er sei für die abschlagsfreie Rente nach 45 Versicherungsjahren. Mit diesem „Herzensthema“ habe sich die SPD aber in der Rentenkommission nicht durchsetzen können. Mit der „Faust in der Tasche“ habe man sich entschieden, das Gesamtpaket deswegen aber nicht infrage zu stellen. Nun werde die Abschaffung der „Rente mit 63“ in der CDU infrage gestellt. Diese sei sich im eigenen Lager aber „überhaupt nicht einig“ und solle nun zunächst ihre Position klären.
