Sachsen-Anhalts CDU-Vorsitzender Sven Schulze hat die Frage nach möglichen Konsequenzen aus der Wahlniederlage am Wahlabend offen gelassen. «Ich fahre morgen nach Berlin, da ist Bundesvorstand und morgen Abend ist dann Landesvorstand und da werde ich der CDU Sachsen-Anhalt einen Verfahrensvorschlag machen. Aber das werden wir dann morgen im Landesvorstand auch besprechen», sagte Schulze am Abend in Magdeburg.
Wozu er einen Verfahrensvorschlag machen wolle, womöglich zu personellen Konsequenzen nach der deutlichen Niederlage bei der Landtagswahl, das ließ der Ministerpräsident offen.
Am Montagmorgen schaltet sich zunächst der geschäftsführende CDU-Landesvorstand zu Beratungen zusammen. Gegen Schulze waren nach der Wahlschlappe erste Rücktrittsforderungen lautgeworden. Ex-Bildungsministerin Eva Feußner forderte Schulze ebenso zum Rücktritt auf wie die Junge Union, die den Rückzug des gesamten Landesvorstands forderte.
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