Gut 1,9 Millionen Euro fehlen noch, damit Andrij Jermak, langjähriger Leiter des ukrainischen Präsidentenamts, seine Zelle verlassen kann. Seit Donnerstag sitzt der enge Vertraute von Präsident Wolodymyr Selenskyj in Untersuchungshaft, die er erst gegen eine Kaution von umgerechnet 2,72 Millionen Euro verlassen darf. Er habe das Geld nicht, sagte Jermak vor Gericht, hoffe aber, dass Freunde und Bekannte es auftreiben würden. Stand Freitagnachmittag wurden gut 865.000 Euro hinterlegt. Reichen Jermaks Bekanntschaften den Rest der Summe ein, darf der ehemals zweitmächtigste Mann der Ukraine zwar die Haft, aber weiterhin nicht die Hauptstadt verlassen und muss eine elektronische Fußfessel tragen.
Jermak musste seinen Posten bereits Ende November 2025 räumen, nachdem seine Wohnung von Ermittlern der Antikorruptionsbehörde Nabu und der mit Korruptionsfällen betrauten Sonderstaatsanwaltschaft Sap durchsucht worden ist. Schon damals kam es zu Spekulationen, es werde schon bald zu einer Anklage kommen. Lange geschah nichts, am Montag war es so weit: Die beiden Behörden warfen Jermak offiziell vor, Teil einer Gruppe gewesen zu sein, die illegal erlangte 8,9 Millionen Euro beim Bau mehrerer Villen südlich von Kyjiw gewaschen haben soll. Den Beschuldigten drohen jeweils bis zu zwölf Jahre Haft.
Damit geht der größte Korruptionsskandal seit Beginn des Krieges in die nächste Runde. Das sogenannte Minditschgate, benannt nach Timur Minditsch, einem ehemaligen Geschäftspartner Selenskyjs, hatte im vergangenen Herbst den Rücktritt mehrerer Minister verursacht. Im Rahmen der sogenannten Operation Midas hatten Nabu und Sap Audiomitschnitte von Gesprächen veröffentlicht, durch die Korruptionszahlungen im Umfang von etwa 86 Millionen Euro im ukrainischen Energiesektor bekannt wurden.
Geschäftsleute und Spitzenbeamte hatten demnach bei der Verteilung von Staatsaufträgen Auftragnehmer zu Bestechungszahlungen von bis zu 15 Prozent gedrängt. Das Geld floss den Vorwürfen zufolge in eine schwarze Kasse. Minditsch sei der Kopf der kriminellen Vereinigung gewesen. Kurz vor der Erhebung einer Anklage floh Minditsch außer Landes, derzeit soll er sich in Israel aufhalten. Herman Haluschtschenko, damals Energieminister, sitzt hingegen bis heute in Untersuchungshaft.
Nabu und Sap hatten im vergangenen Herbst nur einen Bruchteil der Mitschnitte von abgehörten Gesprächen der Beschuldigten untereinander veröffentlicht, mehr als 1.000 Stunden an Audiomaterial sollen insgesamt vorliegen. Jermaks Stimme ist auf den bislang veröffentlichten Aufnahmen nicht zu hören. Wie Mitglieder einer kriminellen Gang benutzten die abgehörten Personen Decknamen; hinter einem davon, »Ali Baba«, soll angeblich ein Mann stehen, zu dessen Initialen der Deckname passen würde: Andrij Boryssowytsch Jermak.
Der mutmaßlich illegal finanzierte Bau von vier Luxusvillen und einem von den unbekannten Eigentümern der Gebäude geteilten Gemeinschaftsbau im Kyjiwer Vorort Kosyn, um den es bei der Anklage gegen Jermak geht, verbindet den ehemaligen Stabschef Selenskyjs mit einer weiteren prominenten Figur in der ukrainischen Politik: dem ehemaligen Vizeregierungschef Olexij Tschernyschow. Dass er mit dem Bau in Verbindung stehen soll, berichtete bereits im vergangenen Sommer – also vor Veröffentlichung der sogenannten Minditsch-Tapes – das ukrainische Investigativmedium Bihus.
Seit Ende April hat die Zeitung Ukrajinska Prawdain mehreren Publikationen weiteres Material zu dem Fall veröffentlicht. Dabei soll es sich um Transkriptionen weiterer mitgehörter Gespräche handeln, die der Zeitung zugespielt worden seien – von wem, ist unbekannt. Daraus geht demnach hervor: Eines der vier illegal finanzierten Häuser soll in der Tat Tschernyschow gehören, das zweite Minditsch. Die mutmaßlichen künftigen Nutzer der beiden anderen Villen werden namentlich nicht genannt. Einer soll »Andrij« heißen. Der andere »Wowa« – eine Kurzform von Wolodymyr. Nabu und Sap beteuern, Präsident Wolodymyr Selenskyj sei keine Verdachtsperson in den Ermittlungen. Dass die von der Ukrajinska Prawda veröffentlichten Transkripte echt sind, bestätigten die Behörden nicht – dementierten aber auch nicht.
Der Fall gewinnt mit den Veröffentlichungen der Ukrajinska Prawda zusätzlich an Brisanz, weil er eine Vermutung zu bestätigen scheint, die bereits seit vergangenem Jahr im Raum steht: Dass Minditsch nicht nur das Korruptionsschema in der Energiebranche erdacht haben, sondern auch in direkter Verbindung zu Fire Point stehen soll. Das Unternehmen ist der wichtigste ukrainische Hersteller von Drohnen mittlerer und hoher Reichweite. Bei fast 70 Prozent der sogenannten Middle Strikes gegen russische Ziele auf ukrainisch besetztem Gebiet sowie der weitreichenden Angriffe in die Tiefen Russlands werden die Modelle FP-1 und FP-2 des Herstellers eingesetzt; der Marschflugkörper FP-5, besser bekannt unter dem Namen Flamingo, stammt ebenfalls von Fire Point. Mit FP-7 und FP-9 arbeitet die Firma an gleich zwei Modellen ballistischer Raketen.
Minditsch, so besagen Mutmaßungen vom vergangenen Herbst, soll angeblich Miteigentümer von Fire Point sein. Das Unternehmen bestreitet das: Der Geschäftsmann habe Anteile an der Firma kaufen wollen, sein Angebot sei jedoch abgewiesen worden. Auch Minditsch selbst bestreitet den Verdacht. Allein: Laut einer mutmaßlichen Transkription eines Gesprächs zwischen ihm und dem damaligen Verteidigungsminister und heutigem Sekretär des Sicherheitsrats, Rustem Umjerow, sprach Minditsch mit ihm im Sommer 2025 über die Firma. Und sprach dabei von »wir«.
Korruptionsskandale im ukrainischen Militär hat es seit Kriegsbeginn schon gegeben – etwa beim Kauf von untauglicher Ausrüstung oder von Lebensmitteln zu überhöhten Preisen. Fire Point aber liefert: Dass die Drohnen des Unternehmens der Ukraine auf dem Schlachtfeld entscheidend helfen, bestreitet niemand. Wäre eine Verbindung zwischen Fire Point und dem inzwischen persönlich von Selenskyj mit Sanktionen belegten Minditsch gerichtlich nachgewiesen, müssten wohl »alle Produkte von Fire Point faktisch von der Beschaffung ausgeschlossen« werden, zitiert der Kyiv Independent Jurij Gudymenko, einen Antikorruptionswächter des Verteidigungsministeriums. Für die Lage an der Front wäre das fatal. Nichtregierungsorganisationen fordern eine umfassende Prüfung bis hin zur Verstaatlichung der Firma.
Und Selenskyj? Zu all dem schweigt der Präsident bislang. Ähnlich hatte es der Präsident bereits im vergangenen Herbst gehandhabt und Forderungen aus der Opposition, Jermak endlich zu entlassen, über Wochen hinweg ignoriert – bis die Durchsuchung bei seinem wichtigsten Vertrauten ihn dazu zwang.
Um die Vertrauenskrise zu überwinden, setzte Selenskyj wie schon in anderen Bereichen auf eine seiner liebsten Methoden: Personalwechsel. Zum Nachfolger Jermaks ernannte er den populären Chef des Militärgeheimdiensts, Kyrylo Budanow; zum Nachfolger des festgenommenen Energieministers Haluschtschenko den ehemaligen Regierungschef Denys Schmyhal, der bereits in der Energiebranche gearbeitet hatte. Zum Verteidigungsminister machte Selenskyj den zuvor für Digitalisierung zuständigen Mychajlo Fedorow, der als Innovator gilt und nie im Zuge von Korruptionsvorwürfen genannt wurde.
Doch mit Personalwechseln und Schweigen wird Selenskyj die Empörung der Öffentlichkeit über die Selbstbereicherung von Spitzenbeamten mitten im Krieg wohl kaum auf Dauer abfedern können. Schließlich war es der Präsident, der im Sommer 2025 – also noch vor Veröffentlichung von Minditschgate – die Antikorruptionsbehörden Nabu und Sap entmachten und der Generalstaatsanwaltschaft unterstellen wollte, deren Chef wiederum er selbst festlegt. Ein dazu im Eilverfahren beschlossenes Gesetz sorgte für die ersten Proteste in der Ukraine seit Kriegsbeginn und ebenso für harte Kritik aus der EU.
Schon damals berichteten ukrainische Medien, Selenskyj wolle Ermittlungen gegen Personen aus seinem Umfeld stoppen. Der Präsident begründete sein Vorgehen mit Vorwürfen des ukrainischen Inlandsgeheimdiensts SBU an die Behörden, wonach es dort »russischen Einfluss« gebe. Da sowohl die Proteste als auch die Kritik aus Brüssel nicht abrissen, stellte das Parlament in Kyjiw auf Betreiben Selenskyjs die Unabhängigkeit der Antikorruptionsermittler mit einem neuen Gesetz wieder her. Der Imageschaden war aber bereits angerichtet: für Selenskyj, dessen Vorgehen kaum ohne Verdacht eines Interessenkonflikts erklärt werden konnte. Und auch für das Parlament, das binnen kürzester Zeit zwei Gesetze mit gegensätzlichem Inhalt billigte und somit mehr wie ein Instrument des Präsidentenbüros wirkte als eine souveräne Volksvertretung.
Die neuen Anschuldigungen gegenüber Jermak und Spekulationen darüber, ob und wie viel der Präsident über die Machenschaften wusste – oder gar Nutznießer gewesen sein könnte – liefern jedem Argumente, der die Ukraine als strukturell korruptes Land anprangern will. Russische Medien schlachten die Nachrichten aus Kyjiw seit Tagen aus. Und auch die ukrainische Opposition fordert im Parlament Konsequenzen.
Dass der Kern der Anklage gegen Jermak ein Villenbau ist, entbehrt nicht einer gewissen Ironie: Mit durchsichtigen Falschnachrichten haben russische Medien und prorussische Influencer in den vergangenen Jahren Selenskyj immer wieder Käufe von Luxusimmobilien im Westen unterstellt. Stets entpuppten sich die Anschuldigungen als erdacht. Jetzt ist es aber der ukrainische Rechtsstaat, der mit ähnlichen Vorwürfen gegen einen der engsten Vertrauten des Präsidenten vorgeht.
Das wiederum hebt Katarína Mathernová hervor, die Leiterin der EU-Vertretung in Kyjiw. Dass selbst Selenskyjs ehemaliger Stabschef in der Ukraine trotz geltenden Kriegsrechts angeklagt werden kann und vor Gericht erscheinen muss, bestätige, dass die Antikorruptionsorgane funktionieren, sagte sie. Im Hinblick auf den Unterschied zu Russland dürfte sie recht haben: Dass ein persönlicher Vertrauter Wladimir Putins, egal aufgrund welches Vergehens, vor Gericht erscheinen muss, scheint dort undenkbar. Doch das Vorbild für die Ukraine ist eben nicht Russland, sondern die EU, die nicht umsonst auf die Unabhängigkeit der Antikorruptionsbehörden gepocht hatte.
Ob der Skandal um Jermak zum ernsthaften Problem für Selenskyj werden kann, ist noch nicht absehbar. Schließlich endeten bei Weitem nicht alle der von Nabu und Sap in den vergangenen Jahren initiierten Antikorruptionsermittlungen mit Verurteilungen. Ukrainische Medien spekulieren, Jermak könne, falls ihm keine Schuld nachgewiesen wird, gar politisch von den Ermittlungen profitieren.
Doch unabhängig davon riskiert Selenskyj mindestens im Hinblick auf seine Personalpolitik einen langfristigen Imageverlust. Seit er 2019 als Politikneuling zum Präsidenten gewählt wurde, besetzte er bedeutende Posten immer wieder mit Menschen aus seinem Umfeld, denen er vertraute – offenbar im Gegensatz zum politischen Establishment, gegen das einst seine populistische Wahlkampagne gerichtet war. Als Folge dessen kam es immer wieder zu Entlassungen und Personalwechseln, weil Selenskyjs Mitstreiter ihren Aufgaben nicht gerecht wurden oder des Amtsmissbrauchs beschuldigt wurden. Dass er sich mit Jermak in einem existenziellen Krieg die falsche rechte Hand ausgesucht hat, ist ein politischer Vorwurf, der sich mit juristischen Mitteln wie einem möglichen Freispruch nicht aus der Welt räumen lässt. Selenskyj wird ihn nicht los.
© Andre Alves/Anadolu/Getty Images
1542 Tage
seit Beginn der russischen Invasion
Das Zitat: Der Nabel der Welt
Nahe dem Dorf Mala Tokmatschka, 70 Kilometer südöstlich der Großstadt Saporischschja, begann im Juni 2023 einer der wichtigsten ukrainischen Vorstoßversuche im Rahmen der später gescheiterten Gegenoffensive in der Südukraine: Ukrainische Panzer gerieten dort unter schweren Beschuss oder blieben in Minenfeldern stecken.
Drei Jahre später ist das inzwischen vollständig zerstörte Dorf weiterhin umkämpft. Russlands Militär verkündete dessen Einnahme zwar bereits im November 2025, doch unabhängige Beobachter sehen Mala Tokmatschka weiterhin unter ukrainischer Kontrolle.
Die Falschmeldungen aus Moskau sowie ein Zusammenschnitt von Berichten eines russischen Militärbloggers, der seit Sommer 2025 immer wieder von Kämpfen um das Dorf gesprochen hatte, haben ukrainische Internetnutzer zu zahlreichen Memes über die angeblich kriegsentscheidende Bedeutung des Dorfes inspiriert, wo nahezu seit Kriegsbeginn permanent die Front verläuft.
So schreibt seit dem 24. April ein Telegramkanal mit dem Namen »Wurde Mala Tokmatschka erobert?« täglich, dass das Dorf bislang nicht eingenommen sei. Andere Internetnutzer erstellten in Anlehnung an Erich Maria Remarques Weltkriegsroman einen fiktiven Buchdeckel mit der Aufschrift »In Mala Tokmatschka nichts Neues«. Der ukrainische Reporter Ilja Ponomarenko, der mit 1,1 Millionen Followern zu den reichweitenstärksten ukrainischen Journalisten auf X zählt, schrieb dazu:
Wer das Dorf Mala Tokmatschka in der ukrainischen Region Saporischschja kontrolliert, kontrolliert die Welt.
Ponomarenko machte sich damit nicht nur über die nun fast einjährigen russischen Bemühungen lustig, das Dorf einzunehmen, sondern bezog sich auch auf eine Aussage des faschistischen und rechtsesoterischen russischen Philosophen Alexander Dugin.
Dieser hatte am Abend des 24. Februar 2022, des ersten Kriegstages, die russische Einnahme der Schlangeninsel im Schwarzen Meer mit dem Satz kommentiert: »Wer die Schlangeninsel kontrolliert, der kontrolliert den Lauf der Weltgeschichte« – weil sich auf der Insel ein altgriechisches Heiligtum befindet.
Wenige Monate später nahm die Ukraine die Insel wieder ein. Ob sie jetzt (wieder) den Lauf der Weltgeschichte kontrolliert, darf bezweifelt werden. Allerdings ist die Insel strategisch wichtig für die Sicherung der Exportrouten über die südukrainischen Schwarzmeerhäfen.
Der Ostcast – :
Russlands Kindesraub
Die wichtigste Meldung: Eine Waffenruhe, die sich rächt
Die Militärparade auf dem Roten Platz zum Tag des Sieges am 9. Mai wollte Wladimir Putin mit einer Waffenruhe absichern. Die Ukraine verlangte eine längere Feuerpause, Selenskyj drohte andernfalls Drohnenangriffe auf die Parade an. Schlussendlich sagte Putin eine dreitägige Waffenruhe zwischen Samstag und Montag zu.
Wie bei früheren Feuerpausen gingen die Kämpfe an der Front in diesen Tagen nur leicht zurück. Zu größeren Luftangriffen kam es hingegen nicht – was Russland offenkundig ausnutzte, um den größten Luftangriff seit Kriegsbeginn vorzubereiten und dabei die Drohnen und Raketen einzusetzen, die es während der Waffenruhe eingespart hatte.
Binnen 24 Stunden setzte Russland zwischen Mittwoch- und Donnerstagmorgen nach ukrainischen Angaben 1.428 Drohnen, 21 ballistische Raketen und 35 Marschflugkörper ein. Die meisten Flugkörper wurden demnach abgeschossen, doch 66 Drohnen, neun Raketen und sechs Marschflugkörper erreichten ihre Ziele. Zum Vergleich: Im April setzte Russland durchschnittlich 219 Drohnen pro Tag ein.
Die meisten Attacken galten der Hauptstadt. In Kyjiw wurden 24 Menschen getötet und 48 verletzt. Am letzten Tag vor der Waffenruhe waren landesweit ebenfalls mehr als 20 Zivilisten getötet worden. Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha kündigte an, eine Sitzung des UN-Sicherheitsrats einzuberufen, um gegen die Angriffe auf Zivilisten zu protestieren.
Weitere Nachrichten: Verluste, Kriegsgefangene, Kooperation
- Nach einer Zählung der exilrussischen Medien Meduza und Mediazona und des Senders BBC sind zwischen Kriegsbeginn und Ende 2025 etwa 352.000 russische Soldaten getötet worden. Die Zählung umfasst erstmals etwa 90.000 als »vermisst« eingestufte Soldaten, die von russischen Gerichten für tot erklärt wurden, und bildet die Zahl der russischen Verluste besser ab als bisherige Zählungen auf Grundlage öffentlicher Todesanzeigen.
- Russland und die Ukraine haben jeweils 205 Kriegsgefangene freigelassen. Russland hatte im Ausgleich für eine Waffenruhe um den 9. Mai herum, an dem in Moskau jährlich eine Militärparade abgehalten wird, den Austausch von jeweils 1.000 Gefangenen zugesagt.
- Verteidigungsminister Boris Pistorius hat bei einem Besuch in Kyjiw mit seinem ukrainischen Amtskollegen Mychailo Fedorow die gemeinsame Entwicklung und Produktion von Drohnen mit bis zu 1.500 Kilometern Reichweite angekündigt.
Den Rückblick auf die vergangene Woche finden Sie hier.
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