In einer Umfrage äußern zahlreiche Beschäftigte die Meinung, bestimmte Positionen könnten durch KI ersetzt werden. Über den eigenen Job denkt das fast ein Viertel.
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Rund drei von zehn Beschäftigten in Deutschland sind der Überzeugung, dass Künstliche Intelligenz (KI) ihren Chef oder ihre Chefin ersetzen könnte. Das geht aus einer Umfrage des Digitalverbands Bitkom hervor.
Auch die eigene Tätigkeit halten viele der Befragten für weitgehend ersetzbar durch eine KI. Allerdings liegt die Zustimmung hier mit 23 Prozent niedriger als bei der Position der Vorgesetzten. 22 Prozent der Beschäftigten gaben in der Umfrage an, dass in ihrem Unternehmen heute bereits Stellen nicht mehr nachbesetzt oder sogar abgebaut werden.
»KI wird eine Antwort auf die Arbeitskräftelücke sein«
Bedingt durch die demografische Entwicklung werde es in Deutschland in den kommenden Jahren mehr Arbeit als Arbeitskräfte geben, sagte Susanne Dehmel, Mitglied der Bitkom-Geschäftsleitung. »KI wird eine Antwort auf die sich abzeichnende Arbeitskräftelücke sein.« Unternehmen und Politik müssten die Gesellschaft auf eine KI-gestützte Arbeitswelt vorbereiten. Zudem müssten Menschen gezielt qualifiziert werden und transparent gemacht werden, welche Aufgaben sich verändern.
An der laut Bitkom repräsentativen Umfrage nahmen insgesamt mehr als 1.000 Personen teil. Die Fragen zur Übernahme bestimmter Positionen durch Künstliche Intelligenz wurden 550 Erwerbstätigen gestellt
